Saison 2019/2020

Die 1. Mannschaft der Schachfreunde Erbach hatte sich für den Saisonauftakt viel vorgenommen, ging es doch direkt am ersten Spieltag zum Mitaufsteiger aus der Landesklasse Ost Sfr. Frankfurt 1. Doch schon die Vorzeichen standen nicht allzu gut: so musste die Mannschaft gleich auf zwei starke Stammspieler verzichten: Uli Bischoff (gemeldet an Brett 2) und unser starker Neuzugang Dimitri Alexandrovski (gemeldet an Brett 5) waren leider verhindert, so daß das Team durch Guntram Althoff und Markus Pauly ergänzt weden musste. Trotz dieser Umstände rechneten sich die Rheingauer dennoch gute Chancen aus... mit einer konzentrierten Leistung sollte eine Überraschung möglich sein!

Zunächst einmal starteten die Erbacher ganz ordentlich in den Wettkampf. Nach der Eröffnung sah es bei allen acht Spielern ausgeglichen bis vielversprechend aus - kein Erbacher war in wirklich ernsthaften Schwierigkeiten, aber es stand auch kein Erbacher klar besser. Es deutete sich ein enges Match an und der Mannschafsführer war zu diesem Zeitpunkt ob der gezeigten Leistung recht zuversichtlich. Noch alles im grünen Bereich...

Das war knapp! In einem äußerst spannenden Wettkampf schaffte unsere 2. Mannschaft am 1. Spieltag in der Bezirksoberliga einen mehr als mühevollen 4,5:3,5 Auftaktsieg gegen die SG Turm Idstein 2. Trotz deutlichem DWZ-Vorteil der Rheingauer Denksportler tat man sich erstaunlich schwer.

Für Erbach 2 ging es aber zunächst einmal gut los: Das Idsteiner Team hatte akute Aufstellungssorgen und konnte nur zu siebt antreten. Geschickterweise ließen die Idsteiner natürlich das erste Brett frei, so daß Guntram Althoff einen sehr ruhigen Schachsonntag verbringen durfte. Erbach ging mit diesem kampflosen Punkt 1:0 in Führung. Aber allzu oft muss das kein gravierender Nachteil sein - so wie auch in diesem Wettkampf...

schachfiguren salz und pfeffermuehle main 736

Nach einer zweijährigen "Kreativpause" haben sich die Schachfreunde Erbach e.V. entschlossen, das bisherige "Vereinsturnier" in einer neuen Form auszurichten. Das Turnier soll nun weniger einen "Vereinsmeister", sondern vielmehr den besten Schachspieler der Region küren, der dann auch den Titel "Eltviller Stadtmeister" erhält. Dadurch, daß das Turnier typischerweise an jedem 2. Freitag des Monats stattfindet ist sichergestellt, daß an diesem Turnier wohl überwiegend Spieler aus dem Rheingau und dem näheren Umland teilnehmen.

Weiter hat sich der Verein entschlossen, mit einem garantierten Preisfonds von 300 € das Turnier auch was die Gewinne angeht möglichst attraktiv zu gestalten, getreu dem Motto: "Mit Speck fängt man Mäuse!". Es gibt doch nichts besseres, als seine schach-sportlichen Fähigkeiten einmal auch mit anbitionierten Spielern benachbarter Vereine auszutesten, die sich vielleicht doch Hoffnungen auf einen netten Gewinn machen!

Als kleine Nachlese zum Gewinn des Bezirkspokals 2019 muss natürlich unbedingt Heikos Gewinnpartie gegen FM Uli Nehmert gezeigt werden. Diese Partie war am Ende entscheidend für den Erfolg der Erbacher Denksportler gegen den Oberligisten aus Wiesbaden, und damit ein echter Pokalhit!

 

 

Hessenpokal 2019

Als Bezirkspokalsieger 2019 waren die Schachfreunde Erbach natürlich auch für den hessischen Pokal qualifiziert und nahmen auch hier durchaus erfolgreich teil! Allerdings waren hier natürlich andere Kaliber am Start als noch auf Bezirksebene.

Mit dem Erstrundengegner Bergen-Enkheim hatten wir dann doch ein wenig Losglück. Gegen den Bezirksoberligisten des Schachbezirk Frankfurt sollte doch ein Weiterkommen möglich sein. Die erbacher Pokalmannschaft, dieses Mal vertreten durch Heiko Marzahn, Frank Schmidt, Dr. Eric Simon und Andreas Kuhn machte ihre Sache aber richtig gut. Trotz einer etwas unglücklichen Niederlage von Heiko am ersten Brett gelang mit drei Siegen an den übrigen Brettern ein am Ende sicherer Erfolg. Die Schachfreunde Erbach waren damit bereits im Achtelfinale angekommen.

Gegen Bad Soden - einem Gegner auf den wir auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga Süd stossen werden - mussten wir uns dann jedoch eher "warm anziehen". Keiner unserer Gegner wies eine DWZ unter 2000 aus - daß Spitzenbrett war mit knapp 2200 DWZ natürlich klarer Fvorit und ein wirklich harter Brocken. Aber Heiko hat ja schon gegen den Wiesbadener SV auf Bezirksebene einen starken Fidemeister bezwingen können. Von daher gab es keinen Grund die Flinte vorzeitig ins Korn zu werfen. Die Erbacher Denksportler waren aber natürlich - ähnlich wie im Pokalkampf gegen den Wiesbadener SV auf Bezirksebene - grasser Außenseiter.