Saison 2019/2020

 

Bezirkspokalsieger 2019

Motiviert durch die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg nahmen die Schachfreunde Erbach auch am diesjährigen 4er-Mannschafts-Bezirkspokal teil - nach langer Zeit einmal wieder. In der ersten Runde trafen die Rheingauer auf die Schachfreunde aus Wiesbaden-Bierstadt. Den Wettkampf gegen den Meister der Bezirksoberliga 2018/2019 (vor unserer 2. Mannschaft) konnten die vier Erbacher Schachfreunde Heiko Marzahn, Dr. Eric Simon, Markus Pauly und Richard Poreba allerdings mit 3,5:0,5 erfolgreich gestalten. Lediglich Eric kam gegen seinen hartnäckig verteidigenden Gegner nicht über die Remisbreite hinaus.

Damit war man - wie im Pokal üblich - eine Runde weiter und natürlich drohten nun schwerere Gegner. Mit Geisenheim bekamen wir dann auch ausgerechnet unseren befreundeten Nachbarverein zugelost und es deutete sich ein spannendes Lokalderby an. Leider hatten die Geisenheimer Aufstellungsprobleme und Terminschwierigkeiten, so daß der Wettkampf leider nicht ausgetragen werden konnte und Erbach kampflos ins Finale einzog.

Was für eine Saison!

Die Schachfreunde Erbach haben in der abgelaufenen Saison 2018/2019 sportlich vermutlich ihr erfolgreichstes Jahr der Vereinsgeschichte hingelegt: mit dem "Double" gelang nicht nur die Meisterschaft in der Landesklasse West - und damit der Aufstieg in die Verbandsliga Süd (zum nun dritten Mal), sondern auch der Sieg im Bezirkspokal des Schachbezirks Rhein-Taunus gegen den Oberligisten Wiesbadener SV von 1885. Dieser tolle Erfolg wurde von unserer 2. Mannschaft und dem Gewinn des Vizemeistertitels in der Bezirksoberliga (SB 8) komplettiert.

In der Landesklasse West ist unsere 1. Mannschaft mit dem klaren Ziel "Meisterschaft" angetreten - und hatte zunächst einen durchwachsenen Start mit einem eher unnötigen VierVier gegen den Austeiger aus Hungen-Lich. Da haben die Rosenstädter den vermeintlichen "Underdog" doch kräftig unterschätzt - und aus dem erwarteten leichten Auftaktduell in der LK West, quasi zum Warmspielen, wurde es dann doch nichts. Mit gedämpftem Optimismus ging es dann auch gleich weiter gegen den nächsten harten Gegner: SJ Herborn, die DWZ-stärkste Truppe der Liga und kampferprobter Absteiger aus der Verbandsliga Nord. Erneut ein VierVier! Und das nach einer bequemen 4:3 Führung und einer als sicheren Sieg eingeschätzten achten Partie. Doch leider ging diese dann doch unglücklich verloren. Waren das die Nerven? Die Saison war nun schon fast gelaufen.